Der Tour du Mont‑Blanc verzeichnet steigende Besucherzahlen, was für die lokalen Geschäfte vorteilhaft ist, aber auch zu Belästigungen führt. Müll, wildes Campen und fehlende Infrastruktur bringen die Debatte über grenzüberschreitende Regulierung wieder in Gang.
Zunehmender Andrang auf der trinationalen Strecke
Selon les Amis de l’UTMB, cités par Le Nouvelliste, entre 73 000 et 78 000 randonneurs ont parcouru le Tour du Mont‑Blanc en 2025. Les relevés effectués en juillet 2026 indiqueraient une nouvelle hausse sur cet itinéraire de 170 km qui traverse la France, l’Italie et la Suisse.
Lokale Folgen
En Valais, les nuitées commerciales estivales à Champex et La Fouly ont plus que doublé entre 2016 et 2025, passant de 63 000 à 133 000.
Die Sommerreservierungen sind in der Regel bereits im Januar oder Februar ausgebucht.
Betreiberin des Gîte de la Léchère
Vorgeschlagene Maßnahmen und Grenzen
- Ausbau der Infrastruktur (Toiletten, Abfallmanagement) und Einstellung eines Rangers in Orsières, der allerdings weniger Wildcamping festgestellt hat als erwartet.
- In Frankreich schlägt der Bürgermeister von Saint‑Gervais, Jean‑Marc Peillex, vor, den Zugang auf Wanderer mit Reservierung in einer Hütte oder auf einem Biwakplatz zu beschränken und eine „grüne Brigade“ zu schaffen, doch der rechtliche Rahmen muss noch definiert werden.
- Joachim Rausis, Präsident von Orsières, setzt auf eine koordinierte Antwort mit Frankreich und Italien.
Die Diskussionen machen deutlich, wie schwierig einseitige Maßnahmen auf einer grenzüberschreitenden Route umzusetzen sind und wie wichtig die Abstimmung zwischen lokalen Akteuren und Nachbarn ist.
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